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Solo Bitcoin Mining vs. Lotto

von Alien Investor · Mai 2026

Viele denken, Bitcoin Mining sei nur etwas für industrielle Rechenzentren. Stimmt – wenn man über profitables Mining redet. Aber darum geht es hier nicht. Es geht um Sovereignty, Lotterie-Logik und einen überraschenden Vergleich.

„Der kleinste Miner hat dieselbe Chance pro Hash wie das größte Rechenzentrum der Welt."

Mein Setup

Ich betreibe zwei kleine ASIC-Miner auf meiner eigenen Umbrel Node mit der Public Pool App. Kein industrielles Rig – ein Experiment-Setup aus eigener Erfahrung:

GerätChipsHashrateVerbrauch
BitForgeNano Ghost2× BM1370~2,15 TH/s (Medium)~40W
NerdAxe Gamma1× BM1370~1,00 TH/s~17W
Gesamt~3,15 TH/s~57W

Beide Miner laufen über meinen eigenen Pool – kein Drittanbieter, keine Fees, kein KYC. Wenn ein Block gefunden wird, landen 3,125 BTC direkt in meiner Wallet. Ohne Zwischenstelle.

Beide Geräte kommen von nerdminer.de – kein bezahltes Sponsoring. Ich empfehle sie, weil Julius und Timo bei einem Geräteproblem sofort reagiert und es unkompliziert gelöst haben. Bester Service, den ich je erlebt habe.

Die Mathematik

Das Bitcoin-Netzwerk hat aktuell eine Hashrate von ca. 1,1 ZH/s (Zettahash – ein historisches Allzeithoch). Mein Anteil daran ist winzig. Aber nicht null.

Meine Block-Chance pro Jahr:

52.560 Blöcke/Jahr × (3,15 TH/s ÷ 1.100.000 TH/s) ≈ 1 zu 6.700

52.560 deshalb, weil Bitcoin im Schnitt alle 10 Minuten einen Block produziert – 6 Blöcke pro Stunde, 144 pro Tag, 52.560 pro Jahr.

Zum Vergleich: Lotto 6 aus 49

Solo Bitcoin MiningLotto 6 aus 49
Chance pro Versuch1 zu ~846.000 (pro Block)1 zu 139.838.160
Versuche pro Jahr52.560 Blöcke104 Ziehungen
Jährliche Jackpot-Chance1 zu ~6.7001 zu ~1.350.000
Laufende Kosten~12 €/Monat (Strom)~2–4 €/Ziehung
Jackpot3,125 BTC (direkt in Wallet)Jackpot (nach Steuer, mit KYC)

Ergebnis: Mit diesem Mining-Setup ist die jährliche Chance auf den „Jackpot" rund 200× höher als beim deutschen Lotto.

Der entscheidende Unterschied

Lotto kostet Geld pro Ticket – jede Woche, jede Ziehung, ohne Ausnahme. Wer zwei Mal pro Woche spielt, gibt bei 3 Euro pro Schein rund 312 Euro im Jahr aus. Für ein Spiel, das du unweigerlich verlierst.

Mining läuft automatisch, 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche. Die einzigen laufenden Kosten sind Strom – bei diesem Setup ca. 57 Watt, also rund 12 Euro im Monat.

Dazu kommt der grundsätzliche Unterschied in der Natur des Gewinns:

„Das Netzwerk kennt keinen Unterschied zwischen einem Nerdaxe im Schlafzimmer und einem ASIC-Farm mit 100 Megawatt."

Was dieser Vergleich nicht ist

Klarstellung

Solo Mining mit kleinem ASIC-Setup ist kein sinnvoller Weg, um Geld zu verdienen. Die erwartete Zeit bis zum nächsten Block liegt bei Tausenden von Jahren. Wer Mining als Einkommensquelle plant, braucht Industrial-Scale oder einen Pool. Das hier ist ein Experiment – kein Investment, keine Empfehlung.

Fazit

Solo Mining ist als Lotterie betrachtet statistisch deutlich effizienter als der Lottoschein – bei niedrigeren laufenden Kosten, echtem Bitcoin-Jackpot und vollständiger Selbstverwahrung.

Es läuft einfach. Im Hintergrund. Auf der eigenen Node. Ohne Erlaubnis.

Das ist kein Investment. Das ist ein Experiment in finanzieller Souveränität.

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